Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis

Herzlich Willkommen!

FiPP e.V. ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe und arbeitet in über 60 Einrichtungen und Projekten in zehn Berliner Bezirken für Kinder, Jugendliche und Familien in der Stadt. Zu den Tätigkeitsfeldern gehören Kindertagesstätten, Ganztagsbereiche, Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, schulbezogene Projekte und Berufsorientierungsangebote.

Mit der Orientierung seiner Angebote am Anti-Bias-Ansatz hat FiPP e.V.  sich verpflichtet, diese so auszurichten, dass sie unterschiedliche Lebensverhältnisse und Lebensentwürfe von Familien berücksichtigen und allen Kindern und Jugendlichen vielfältige Zugänge zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen.

Wir freuen uns, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu können. Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung und freuen uns natürlich auch jederzeit über Anregungen, wie wir den Internetauftritt noch verbessern können!

Aktuelles

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5. März 2021


Nachdenken und Philosophieren in unseren Kitas


Warum hat der Baum Harz in sich? Was bleibt für immer? Wie schwer ist ein Elefant? … Kinder wollen nicht nur Antworten auf diese Fragen, sie wollen ihre Erfahrungen teilen und darüber nachdenken. Mit dem aktuellen Projekt KAI (Kognitiv anregende Interaktion im pädagogischen Alltag) bilden die Kolleg*innen unserer Kitas Warthestraße und Sonnenschein sich fort, um ihre Gesprächskultur mit den kleinen Philosoph*innen weiterzuentwickeln. 

Das Projekt findet über ein Jahr hinweg in mehreren Phasen statt, in denen die pädagogischen Fachkräfte immer wieder bei der Interaktion mit den Kindern gefilmt werden und wertschätzende Auswertungsgespräche führen. In Workshops erlernen sie neue Techniken und Methoden der Gesprächsführung, die an die Fragen und Interessen der Kinder anknüpfen und zum weiteren Nachdenken anregen.

Das Projekt wird in Kooperation mit der IFFE an der FH Potsdam durchgeführt und gefördert durch die Heinz und Heide Dürr Stiftung.

 

18. Februar 2021


Mit Kindern über die Pandemie sprechen


Eine Gruppe von Autor*innen hat einen Gesprächsleitfaden entwickelt, der Anregungen enthält, wie man mit Hilfe von Persona Dolls© mit Kindern über die Corona-Zeit sprechen kann. Für die Veröffentlichung haben sie recherchiert, was Kinder in Bezug auf Covid-19 bewegt. Daraus wurden beispielhafte Geschichten entwickelt. Erzieher*innen oder Eltern können diesen Fundus von Geschichten für anregende, berührende und stärkende Gespräche mit Kindern nutzen. Das ist auch möglich, wenn keine Persona Dolls zum Einsatz kommen können.

Unsere Kitaleiterin Astrid Grabner aus der Kita Hochkirchstraße ist Mitautorin des Leitfadens. Ebenso wie verschiedene weitere FiPP-Fachkräfte ist sie außerdem Trainerin für die Arbeit mit den Persona Dolls©. Zusammen mit der Fachstelle Kinderwelten haben einige FiPP-Kolleginnen die ursprünglich aus den USA stammende Methode in den frühen 2000er Jahren für Deutschland adaptiert und weiterentwickelt. Als eine Methode der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung passt die Arbeit mit den Persona Dolls ideal zum Anti-Bias-Ansatz, der ein wesentlicher Grundsatz unserer Trägerkonzeption ist. In mehreren unserer Kitas setzen pädagogischen Fachkräfte die Persona Dolls ein, um mit Kindern über unterschiedliche Themen ins Gespräch zu kommen.
 

16. Februar 2021


A wie AUSPROBIEREN: Das FiPP-Forscher*innen-Alphabet


Was macht eine*n Forscher*in aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich unsere Kolleg*innen und Kinder aus der FiPP-Lernwerkstatt an der Zürich-Schule. Als Antwort haben sie jetzt ein ganzes Forscher*innen-Alphabet entworfen. Zu jedem Buchstaben gibt es passende Inspirationen und Anregungen. mit denen Kinder selbstbestimmt erfahren können, was das Forschende ausmacht. Ob ausprobieren, beobachten, vergleichen oder auch jubeln und lachen, die Welt der Entdeckungen ist unendlich groß! Die Kinder aus den FiPP-Einrichtungen erkunden das Alphabet ab sofort und können ihre Ergebnisse auf dem gemeinsamen FiPP-Forscher*innen-Padlet hochladen.

Beim Hochladen von Ergebnissen bitte unbedingt beachten: es dürfen keinen Namen, keine Gesichter und keine Stimmen erkennbar sein!

 

10. Februar 2021

Wir versilbern das Netz


Unser Mehrgenerationenhaus im KREATIVHAUS ist in diesem Jahr wieder aktiv im Bereich Digitalisierung im Alter 65+. So konnten sie Dagmar Hirche vom Verein “Wade – Wege aus der Einsamkeit – Glücklich im Alter” gewinnen. Dagmar Hirche führt einmal im Monat Dienstag nachmittags vorerst digital (und hoffentlich bald live vor Ort!) im MGH die Veranstaltung „Wir versilbern das Netz!“ durch. Gemeinsam mit allen neugierigen Menschen 65+ ergründet sie, wie man mit den “Dingern” (Tablets und Smartphones) umgeht und welche schönen Möglichkeiten und Ideen es gibt, sich per Video zu treffen. Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 16. Feburar 2021 statt.
Bitte wendet Euch bei Interesse an mgh@kreativhaus-tpz.de oder ruft uns unter 0176 34581696 an.

 

27. Januar 2021

Eine Ausstellung von Schüler*innen für Schüler*innen: die Projektfahrt zur Gedenkstätte Auschwitz/Oświęcim


„Es ist geschehen und folglich kann wieder geschehen: darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben." Diese Worte des Schriftstellers und Auschwitz-Überlebenden Primo Levi waren der Titel und der Leitgedanke einer Ausstellung, die eine Gruppe von Schüler*innen der Grünauer Gemeinschaftsschule nach ihrem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz/Oświęcim erarbeiteten.

Unsere Kolleg*innen vom FiPP- Ganztagsbereich begleiteten die Jugendlichen vor, während und nach der Projektfahrt zu dem ehemaligen Vernichtungslager. Mit der Ausstellung konnten sie ihre Eindrücke nicht nur verarbeiten, sondern auch für ihre Mitschüler*innen erlebbar machen, die die Ausstellung unter Einhaltung der Corona-Auflagen besuchten.

Die Grünauer Gemeinschaftsschule mit dem FiPP-Ganztagsbereich ist Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus“ das auch einen Film über die Ausstellung erstellt hat: https://www.youtube.com/watch?v=MTNcbZYcB1g&feature=youtu.be Auch AlexTV war in der Schule und hat einen Beitrag über die Ausstellung gedreht: https://youtu.be/5vsGTZi5F00

 

20. Januar 2021

Ein Grund zu feiern- Kinderrechte ins Grundgesetz


Ein langer Prozess steht vor dem Abschluss- die große Koalition will die Kinderrechte nun endlich im Grundgesetz verankern.1989 verabschiedete die Generalversammlung der UN einstimmig das Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN-KRK), die mittlerweile insgesamt 196 Staaten ratifiziert haben. Auch die Bundesrepublik Deutschland hat unterzeichnet und ist damit verpflichtet, „die Grundsätze und Bestimmungen dieses Übereinkommens durch geeignete Maßnahmen bei Erwachsenen und auch bei Kindern allgemein bekannt zu machen“. Welche Maßnahme wäre dafür geeigneter, als die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern – Kinder- und Jugendverbände fordern diesen Schritt seit vielen Jahren.

FiPP e.V. als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin steht mit seinen Leitlinien und seiner pädagogischen Praxis für eine umfassende Demokratie- und Kinderrechtebildung von klein auf ein und für das Recht der Kinder auf Schutz und Mitbestimmung. Wir treten mit unserer Stimme für die Implementierung der Kinderrechte auf allen Ebenen ein. Neben teilweise berechtigter Kritik zum Gesetzesentwurf begrüßen wir diesen Schritt der Bundesregierung ausdrücklich. Wir möchten anmerken, dass der in der UN-KRK formulierte „Vorrang“ des Kindeswohls ausdrücklich betont werden sollte.

 

 

 

 

 

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