Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis

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FiPP sagt NEIN zu Kürzungen

Der Senat plant Kürzungen im Haushalt, die die Arbeit unserer Projekte stark gefährden. Wir fordern eine sichere Finanzierung der Angebote, in ganz Berlin!  Der aktuelle Entwurf des neuen Landeshaushalts für 2024 sieht u.a. eine enorme Kürzung des bezirklichen Integrationsfonds vor. Anstelle einer Erhöhung, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, würde dies eine Kürzung in Höhe von 43 % bedeuten! Damit sind große Teile der Integrationsarbeit Berlins gefährdet.

Sollten die geplanten Kürzungen tatsächlich umgesetzt werden, könnten wichtige Angebote und Projekte nicht mehr aufrecht erhalten werden - gegen diese Kürzungsplanungen werden wir bunt und lautstark protestieren.

Miteinander, Respekt und Verantwortung - dafür steht das soziale Berlin, dafür steht FiPP e.V. als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe an vielen Orten in dieser wunderbaren Stadt. Diese „freiwilligen sozialen Leistungen“ sind nicht kostenfrei und nun durch die geplanten Kürzungen stark gefährdet. Wir fordern deshalb eine dauerhaft auskömmliche finanzielle Wertschätzung!

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Aktionen und Termine

Geplante Aktionen, Demonstrationen und Austauschtreffen:

18. Januar & 23.Januar 2024: Aktive Proteste gegen die drohenden Schließungen 

in den letzten Monaten waren wir schon mehrfach gemeinsam mit „FiPP sagt NEIN zu Kürzungen!“ auf den Straßen Berlins und in den Sozialen Medien unterwegs – jetzt wird es konkret und wir brauchen wieder eure Unterstützung!

Denn die aktuellen politischen Entscheidungen haben dramatische Folgen für die Kinder- und Jugendhilfe und Familienförderung in Berlin Mitte: Ein wesentlicher Teil, der vom Berliner Senat an den Bezirk Mitte gerichteten Einsparungsforderungen, sollen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und Familienförderung umgesetzt werden. 53 Kinder- und Jugendeinrichtungen, 28 Einrichtungen der schul- und berufsbezogenen Jugendsozialarbeit und 14 Familienzentren im Bezirk Mitte drohen das Aus und die Abwanderung von hochqualifizierten und erfahrenen Fachkräften aus fast 100 Einrichtungen! Die langfristig aufgebaute und bewährte bezirkliche Infrastruktur in Form bestehender Kooperationen und Netzwerke wird zerstört. Der Bezirk verstößt damit zugleich gegen die Anforderungen des Jugendfördergesetzes und des Familienfördergesetzes für Berlin. Das nehmen wir nicht hin!

Schon morgen und nächste Woche, dann wenn die finalen Plenumssitzung des Abgeordnetenhauses stattfinden, wollen wir wieder gemeinsam als FiPP und zusammen mit dem „Bündnis sozialer Kahlschlag“ (s.u.) auf die Straße gehen. Auch die Presse wird wieder vor Ort sein und berichten.

Gestern hat das Bündnis bereits einen Offenen Brief verschickt, den wir euch zur Information im Anhang mitsenden und hier einen Link zur Berichterstattung: Haushaltspolitik: Kürzungen in Berlins Bezirken: Sparen an den Schwächsten | nd-aktuell.de

Wir fordern von den verantwortlichen Politiker*innen, sich für eine uneingeschränkte Sicherstellung und perspektivisch für einen Ausbau der Angebote einzusetzen! Der soziale Frieden in Berlin ist massiv gefährdet, für ein soziales Berlin und eine gesicherte Finanzierung sozialer Dienste, Projekte und Einrichtungen.

Seid dabei! Gemeinsam mit euch wollen wir zeigen, wie wichtig die Einrichtungen und ihre Mitarbeitenden für die Menschen in Berlin-Mitte sind! Für ein starkes soziales Berlin!

Demonstrationen gegen die geplanten Einsparungen in Berlin-Mitte:

am Donnerstag, den 18. Januar 2024,
um 12.00 Uhr vor dem Abgeordnetenhaus

am Dienstag, den 23. Januar 2024,
um 8.30 Uhr, Rathaus Friedrichshain-Kreuzberg in der Frankfurter Allee 35-37


Wir erkennen uns an unserem Banner und den gelben und roten FiPP-Schirmen.

Im Vorfeld wird der Aufruf auch in den sozialen Medien zu sehen sein. Hier könnt ihr ebenso unterstützen, indem ihr unseren Account auf Facebook (FiPP e.V.) und Instagram (@fipp_ev) markiert und die bereits bekannten Hashtags #unkürzbar #wirliebenjugendarbeit #wirliebenstadtteilarbeit #berlinbleibtsozial #wichtigeralsdudenkst #berlinbessermachen sowie #SozialKürzungenStoppen verwendet.

 

 

8. November 2023: Großdemonstration gegen die Ungleichbehandlung freier Träger - für ein starkes soziales Berlin

 

In den letzten Wochen und Monaten waren wir schon mehrfach in kleinen Gruppen bunt und laut mit „FiPP sagt NEIN zu Kürzungen!“ auf den Straßen Berlins und in den Sozialen Medien unterwegs. Nun gehen die Verhandlungen zum Berliner Landeshaushalt 2024/2025 in die heiße Phase.
Zusammen mit einem großen Bündnis wollen wir daher gemeinsam als FiPP erneut auf die Straße gehen, um gegen die Ungleichbehandlung freier Träger zu demonstrieren - für ein soziales Berlin und eine gesicherte Finanzierung sozialer Dienste, Projekte und Einrichtungen:

Großdemonstration am Mittwoch, den 8. November 2023,
Start um 13.00 Uhr. Treffpunkt Rotes Rathaus.

ab 14.00 Uhr über das Abgeordnetenhaus Berlin (15.00-15.30 Uhr)
zum Platz der Republik (16.00 Uhr) - hier Anschluss an die Bundesdemonstration gegen Kürzungen im Bundeshaushalt möglich.

Wir schließen uns hier als Mitglied dem Aufruf des Paritätischen Berlin an und demonstrieren gemeinsam mit der AWO, der Caritas, der Diakonie und weiteren Bündnispartner*innen.

Gemeinsam wollen wir zeigen, wie wichtig die sozialen Organisationen und ihre Mitarbeitenden für die Menschen in Berlin sind! Für ein starkes soziales Berlin!

Mehr auch auf Facebook (FiPP e.V.) und Instagram (@fipp_ev) und unter den Hashtags #wirliebenjugendarbeit #wirliebenstadtteilarbeit #berlinbleibtsozial #wichtigeralsdudenkst #berlinbessermachen sowie #SozialKürzungenStoppen

Mehr Informationen zur Großdemonstration bei Der Paritätische Berlin: Demo | Parität Berlin (paritaet-berlin.de)
Mehr Informationen zur Kundgebung auf Bundesebene bei Der Paritätische Gesamtverband: Kundgebung gegen Sozialkürzungen am 8. November 2023 in Berlin - Der Paritätische - Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege (der-paritaetische.de)

 

 

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#berlinbleibtsozial    #wirliebenjugendarbeit    #wirliebenstadtteilarbeit

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