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Forderungen zur Berlin-Wahl 2026
Wir sind ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin mit über 80 Einrichtungen und Projekten für Kinder, Jugendliche, Familien und Nachbar*innen in zehn Bezirken.
Mit Zuversicht und dem Anspruch aktiv mitzugestalten, blicken wir auf die Verantwortung der neuen Landesregierung. Zur Berlin-Wahl am 20. September formulieren wir drei zentrale Forderungen an die Landespolitik – um Berlin als lebendige, solidarische und demokratische Stadt zu stärken, in der Soziale Arbeit wirksam und zukunftsfähig gestaltet wird.
Wir fordern:
1. Prävention sichern – damit Probleme gar nicht erst entstehen!
- Früh investieren statt teuer reparieren: Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien müssen verbindlich abgesichert sein.
- Stabile Finanzierung schafft Stabilität im Leben junger Menschen: Öffentliche Mittel müssen mit Preisen und Löhnen mitwachsen.
- Planungssicherheit statt Dauerkrise: Langfristige Finanzierung durch Senat und Bezirke sorgt für verlässliche Ansprechpersonen und starke Nachbarschaften.
2. Teilhabe und Demokratie stärken – damit Zusammenhalt im Stadtteil gesichert ist!
- Demokratie früh und dauerhaft stärken: Ein Demokratiefördergesetz, das Beteiligung, Vielfalt und Zusammenhalt langfristig absichert.
- Räume für junge Menschen sichern: Stadtteile brauchen Orte, an denen Kinder und Jugendliche sich treffen, mitreden und mitgestalten können – ohne Konsumzwang.
- Digitale Stärke für die Soziale Arbeit: Ein Digitalpakt, damit Einrichtungen Medienkompetenz fördern und Desinformation wirksam begegnen können.
3. Fachkräfte stärken – damit Hilfe ankommt und wirkt!
- Gute Arbeit braucht gute Bedingungen: Eine Fachkräfteoffensive mit fairer Bezahlung und sicheren Arbeitsbedingungen – nur so bleiben erfahrene Fachkräfte
und damit verlässliche Bezugspersonen für Kinder, Jugendliche und Familien. - Zeit für Kinder und Jugendliche statt zu viele Zuständigkeiten: In den Angeboten der Jugendhilfe braucht es verbindliche, fachlich begründete Personalschlüssel und klare Rahmenbedingungen. Das ermöglicht verlässliche Beziehungen und echte Begleitung statt bloßem Krisenmanagement.
- Weniger Papier, mehr Beziehung: Weniger Bürokratie bedeutet mehr Zeit für Gespräche, Prävention und Unterstützung – genau dort entstehen Wirkung für Kinder, Jugendliche und Familien.
Unsere Vision ist ein lebendiges und demokratisches Gemeinwesen, in dem Menschen und Institutionen einander unterstützen. Unsere Einrichtungen und Projekte wirken an diesem Gemeinwesen mit und sind ermutigende, anregungsreiche und sichere Orte, wo alle Beteiligten soziale Eingebundenheit erfahren, sich entfalten und Einfluss nehmen können.
Hier finden Sie die Forderungen unserer pädagogischen Bereiche:
Forderungen des Bereiches Kita und Ganztag an Grundschule
Forderungen des Bereiches Sozialraum, Jugendhilfe und Schule (Jugendhilfe und Sozialraum)
Forderungen des Bereiches Sozialraum, Jugendhilfe und Schule (Schulbezogene Jugendhilfe)
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