Bildung
Das Berliner Bildungsprogramm sagt: Alle Kinder haben das Recht auf Bildung von Anfang an. Nie wieder lernt ein Mensch so viel und so schnell wie in den ersten Lebensjahren.
Deshalb sehen wir uns als Einrichtung zur vorschulischen Bildung und fördern ihr Kind in allen Bereichen, die es für die Zukunft braucht.
Sprache
Wir bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten an zu sprechen. Es beginnt am Frühstückstisch in einer bewusst klein gehaltenen Runde, die zur Unterhaltung einlädt, setzt sich im Morgenkreis fort, wo die Kinder lernen in der größeren Runde zu sprechen. Zahlreiche Leseecken im ganzen Haus bieten die Möglichkeiten zu schmökern und vorgelesen zu bekommen. Auch bei der musikalischen Früherziehung und dem Einstudieren von Theatervorführungen ist die Sprache ein wichtiges Element. Der Bildungsordner bietet eine abschließende Kontrolle über die sprachliche Entwicklung.
Bildnerisches Gestalten
Ein umfangreiches Angebot an Materialien motiviert zum Basteln und Werken. Grundsätzlich sind Schere, Papier, Malutensilien, Kleber jederzeit für alle Kinder zugänglich in offenen Regalen zu finden. Wir besuchen Ausstellungen und versuchen die Arbeit der KünstlerInnen nachzuempfinden.
Förderung der Medienkompetenz
Medien gehören zur heutigen Lebenswelt der Kinder. Je früher sie lernen sich mit deren Möglichkeiten, aber auch Gefahren, auseinanderzusetzen, um so kompetenter, kritischer und selbstbestimmter werden sie mit den Medien umgehen. Der bewusste Umgang mit Medien aller Art und deren Nutzung wird bei uns in Form von Projekten erlernt.
Integration
Integration bedeutet das Akzeptieren von Andersartigkeit und Unterschiedlichkeit aller Menschen. Jede/r soll so angenommen werden, wie er/sie ist, mit allen Stärken und Schwächen.
Unser Ziel ist es, Kinder mit Behinderungen zu befähigen den Alltag zu bewältigen, das heißt eine möglichst große Unabhängigkeit zu erreichen und mit möglichst wenig Hilfen ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
Vor der Aufnahme eines neuen Kindes laden wir die Eltern und ihr Kind zu einem Gespräch ein und lassen beiden Seiten Zeit zu entscheiden, ob wir eine angemessene Betreuung bieten können. Wir müssen uns bei jedem neuen Kind erst über das Erscheinungsbild der Behinderung informieren und die persönlichen Voraussetzungen des Kindes kennenlernen, um einen Förderplan zu erarbeiten.
Wir haben fünf Facherzieher*innen für Integration im Haus und arbeiten mit verschiedenen freien Therapeut*innen eng zusammen. Wir stehen auch in Kontakt mit dem Vivantes-Klinikum, der Charite und dem SPZ Spandau.