Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis

Einrichtungen und Projekte von FiPP e.V. - Sichere Orte für Kinder und Jugendliche

Wir bieten Kindern und Jugendlichen einen verlässlichen Schutz- und Freiraum. (Auszug aus den FiPP Leitlinien)

Im Sinne dieser Leitlinie hat FiPP e.V. über Jahre eine gut gelingende Praxis im Kinderschutz entwickelt.

Seit April 2018 gilt für alle Einrichtungen und Projekte des FiPP e.V. unser Trägerschutzkonzept für den institutionellen Kinderschutz. Darunter versteht man Maßnahmen zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt.
Ziel unseres Schutzkonzeptes ist es, Gefährdungen für Kinder und Jugendliche in unseren Einrichtungen und Projekten zu erkennen und wenn nötig angemessene Maßnahmen zu ergreifen.

Zur Ausgestaltung unseres Schutzkonzeptes in allen FiPP Einrichtungen und Projekten gehören folgende grundlegende Elemente:

• Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche
• ein sexualpädagogisches Konzept
• ein Handlungsschema für den Fall einer Gefährdung

Jede FiPP-Einrichtung und jedes FiPP-Projekt wird in den Jahren 2019 - 2023 einen Schutzprozess durchlaufen. Zunächst finden eine Potenzialanalyse und eine Gefährdungsanalyse statt. Die Ergebnisse der Analysen fließen dann in entsprechende Maßnahmeplanungen und -umsetzungen ein. Die Erarbeitung der drei oben aufgeführten, grundlegenden Elemente unseres Schutzkonzeptes, erfolgt im Laufe dieses Prozesses einrichtungsspezifisch.

In unserem Schutzprozess beteiligen wir vor Ort unsere Mitarbeiter_innen, Kinder, Jugendliche und die Eltern.

Da es mehrere parallele Organisationsentwicklungsprozesse sowie Konzeptdiskussionen im FiPP gibt (u.a. Anti-Bias-Arbeit, Partizipation, Inklusion), werden diese aufeinander bezogen. Sie sollen ineinandergreifen und nicht abgekoppelt voneinander verlaufen.

Jeder Fachbereich wird den Prozess individuell gestalten. Die Einrichtungen und Projekte werden in diesem Prozess kontinuierlich beraten und fachlich begleitet.

Unser Schutzkonzept gibt uns Orientierung und Handlungssicherheit, um im Falle einer Kindeswohlgefährdung bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen.
Es ist Ausdruck unserer Kultur der Achtsamkeit und des Hinsehens.


Seminarprogramm 2018-2019

 

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