Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis

Institutioneller Kinderschutz - Entwicklung von Schutzkonzepten in den Einrichtungen und Projekten von FiPP e.V.

 

  • Grundsätzlich ist ein Schutzkonzept ein systematisches und begründetes Maßnahmenpaket von Interventions- und Präventionsmaßnahmen in einer Einrichtung. Das Maßnahmenpaket soll den institutionellen Kinderschutz für die anvertrauten Kinder verbessern.
  • Ziel ist die Identifizierung von Ressourcen und Gefährdungen für Kinder, Jugendliche und MitarbeiterInnen in der Organisation.
  • Ziel ist die Identifizierung von höchst persönlichen Rechten von Kindern: Schutz, Beteiligung, Beschwerde, soziales Klima.
  • Eine gemeinsame Definition dessen, was innerhalb des Trägers unter institutionellem Kinderschutz, Gefährdungsanalysen, Schutzkonzepten, höchstpersönlichen Rechten verstanden werden soll, wird erarbeitet.

Um diesen Organisationsentwicklungsprozess anzuschieben, wurden Einrichtungen und Projekte innerhalb des Trägers ausgewählt, die Methoden, Wege und Ideen zur Umsetzung von Gefährdungsanalysen und Schutzkonzepten ausprobieren und anderen Einrichtungen und Projekten bei FiPP e.V. reflektiert zur Verfügung stellen.
Da es mehrere parallele Organisationsentwicklungsprozesse sowie Konzeptdiskussionen im FiPP gibt (u.a. Anti-Bias-Arbeit, Partizipation, Inklusion), werden diese aufeinander bezogen. Sie sollen ineinandergreifen und nicht abgekoppelt voneinander verlaufen.

Die Modelleinrichtungen im Projekt sind:


Am Projekt sind außerdem die Fachberater_innen, Bereichsleiter_innen und die Geschäftsführung beteiligt. So gewährleisten wir die direkte Einbindung der Projektinhalte in unsere pädagogische Praxis und eine hohe Partizipation unserer Mitarbeiter_innen. Die Teams werden kontinuierlich beraten und unterstützt.

Das Projekt „Institutioneller Kinderschutz – Entwicklung von Schutzkonzepten in den Einrichtungen und Projekten bei FiPP e.V.“ soll sich über drei Jahre erstrecken.

Es beinhaltet folgende Projektphasen:
Phase 1 – Analyse und Wissenserwerb
Phase 2 – Maßnahmen und Umsetzung
Phase 3 – Transfer und Verallgemeinerung

Gefördert durch: Werner Coenen Stiftung Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Mechthild Wolff

Die Entwicklungswerkstätten werden in Form einer Broschüre regelmäßig dokumentiert. Die Broschüren finden sich hier zum Download:

Dokumentation 1. Entwicklungswerkstatt

Dokumentation 2. Entwicklungswerkstatt

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Projekt-Blogs: