Als anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe hat FiPP e.V. mit den ersten Praxisprojekten der offenen Kinder- und Jugendarbeit in freizeitpädagogischen Einrichtungen begonnen und diese systematisch weiterentwickelt. Wichtige Merkmale dieses sozialpädagogischen Angebotes waren und sind die Prinzipien der Partizipation, der Freiwilligkeit und des Anspruchs sich an der Lebenswelt der BesucherInnen zu orientieren.
Kooperative Schulentwicklung Seit 1992 ist FiPP e.V. Träger sozialpädagogischer Projekte und Einrichtungen an Grundschulen. Mit fünf Schülerclubs begann damals eine Kooperation, die im Rahmen des Berliner Schülerclubprogramms die erste systematische Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule darstellte. Später kamen Schulstationen, Horte und weitere Projekte der Kinder- und Jugendarbeit u.a. in Kooperation mit Grund- und Oberschulen sowie im Übergang Schule-Beruf hinzu. Im Kontext der Ganztagsgrundschule haben MitarbeiterInnen des FiPP e.V. auf der Grundlage bestehender Kooperationsvereinbarungen vor Ort an der Schulprogrammentwicklung mitgewirkt und gestalten weiterhin aktiv die Entwicklungen nach innen und außen hin mit. Die Einrichtungen folgen dem eigenen Bildungsauftrag der Jugendhilfe und wirken maßgeblich an der Vernetzung von Jugendhilfe, Schule und Umfeld mit.
Individuelle Förderung und verschiedene Formen des Lernens Dabei steht das gemeinsame Ziel von Schule und Jugendhilfe, die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern, im Mittelpunkt. Die MitarbeiterInnen des Vereins unterstützen die Schulen: im Alltag und bei Problemen, aber auch bei Veränderungsprozessen, z.B. wenn es um die Erprobung neuer Lehr- und Lernformen geht. FiPP e.V. möchte das schulische Lernen mit allen Formen des sozialen Lernens vernetzen und Impulse für Schulentwicklungsprozesse anstoßen und voranbringen.
Öffnung für die Lebenswelt der Kinder und Familien Alle FiPP-Einrichtungen arbeiten in gemeinsamen Projekten an der Verzahnung schulischer und außerschulischer Bildungsangebote. Die MitarbeiterInnen geben Impulse in die Schule hinein und öffnen mit ihren Aktivitäten die Schule in ihr sozialräumliches Umfeld. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Vermittlung demokratischer Werte und der Entwicklung demokratischer Prozesse. MitarbeiterInnen von FiPP e.V. haben mit der Anti-Bias-Arbeit Methoden und Ansätze aus den USA und Südafrika vor allem für die Arbeit mit Grundschulkindern aufgegriffen, angepasst und erprobt. Daraus sind Materialien entstanden, die in der pädagogischen Praxis verwendet und weiterentwickelt werden.